Rainers

Kleiner Urlaub zwischendurch

Am 11. November ist Martinsgans

„Brust oder Keule“

Gänsebraten mit Apfel-Zimt Rotkraut, Rosenkohl oder frischem Gemüse,

halbseidene Klöße oder Semmelknödel

19,90


Als Brauch ist heute vor allem das traditionelle Martinsgansessen verbreitet.

Ein historischer Erklärungsversuch für dieses Brauchtum geht davon aus, dass in Zeiten des Lehnswesens eine am Martinstag fällige Lehnspflicht, eine Abgabe namens Martinsschoß, der Ursprung war. Da diese häufig aus einer Gans bestand, bildete sich die Bezeichnung Martinsgans heraus, und weil der Martinstag traditionell mit einer Kirmes oder einem Tanzmusikabend gefeiert wurde, bot es sich an, die Gans zum Festessen zu machen und an diesem Abend festlich zu verspeisen.

Gern wird in Legenden erzählt, dass die Martinsgans ihren Ursprung in Martins Leben habe: Entgegen seinem eigenen Willen und trotz Vorbehalts des Klerus drängte das Volk von Tours darauf, Martin zum Bischof zu weihen. Asketisch und bescheiden, wie er sein Leben führte, hielt er sich unwürdig für solch ein hohes Amt und habe sich deshalb in einem Gänsestall versteckt. Die Gänse jedoch hätten so aufgeregt geschnattert, dass Martin gefunden wurde und geweiht werden konnte. Nach einer anderen Erzählung griffen die Bürger von Tours zu einer List: Ein Rusticus (Bauer) sei zu Martins Versteck gegangen und habe diesen gebeten, seine kranke Frau zu besuchen. Hilfsbereit, wie Martin nun einmal war, habe er seine Sachen genommen und den Rusticus nach Hause begleitet. Wahrscheinlich sah er ziemlich schmutzig aus – als habe er eine Zeitlang in einem Gänsestall gelebt. Eine weitere Geschichte besagt, dass eine schnatternde Gänseschar in den Kirchraum gewatschelt sei und dabei Bischof Martin bei seiner Predigt unterbrochen habe. Sie sei gefangengenommen und zu einer Mahlzeit verarbeitet worden.

Solche Legenden sind allerdings erst seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Sie gelten als „Sekundärlegenden“, die ein Brauchtum im nachhinein zu erklären versuchen. Die Verbindung der Gänse mit dem Pachttermin des Martinstages wird in der Forschung als älter angesehen als die Legenden.

 Traditionell wird die Gans in Deutschland mit Rotkohl und Semmelknödeln oder Kartoffelklößen gegessen

Quelle: Wikipedia

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Weihnachtsmenü

Suppen

Klare Tomatenessenz mit Ricotta-Nocken

Kresse-Sahne-Kartoffelsüppchen mit Flusskrebsen

Gänsesüppchen mit Graupen und Gemüse Julienne


Hauptsachen

"Gänsebraten"

mit Apfel-Zimt Rotkraut, Rosenkohl oder frischem Gemüse

und halbseidene Klöße oder Semmelknödel

"Saltimbocca vom Seeteufel"

(Seeteufelmedaillons mit Serranoschinken und Salbei)

mit Brokkoli, Möhrchen, Prinzessböhnchen, Blumenkohl und Zitronen-Risotto

"Tournedos vom Angusrind"

karamelisierte Portwein-Schalotten und Trüffel-Kartoffelpüree

"Kürbisgnocchi"

mit frischem Blattspinat, Pinienkerne, Lauch und Parmesan


Dessert

Bitterschokolade-Backpflaumen-Parfait mit Maracujasoße

Apfelbeignets mit Weinschaum

p.P. 36,00

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Am 14. Februar ist Valentinstag


Valentinstag: Ursprung und Brauchtum

Angeblich soll Valentin, ein Priester aus Ternia, später als Märtyrer heilig gesprochen, am 14. Februar im Jahr 269 n.Chr.  hingerichtet worden sein. Sein Vergehen: Er soll illegale Trauungen nach christlichem Ritus vorgenommen haben.  Eine weitaus glaubwürdigere Erklärung ist, daß in den Anfangszeiten der Christianisierung es viel einfacher war Menschen für den neuen Glauben zu gewinnen, wenn man ihnen ihre alten heidnischen Feiern und Festtage beließ. Häufig flossen diese sogar in das christliche Brauchtum ein. Im beginnenden 4. Jahrhundert wurde im römischen Reich am 14. Februar Lupercalia, das Fest der Juno, Gattin des höchsten Gottes Jupiter, gefeiert. Juno wurde vor allem als die Beschützerin der Ehe verehrt und an ihrem Festtag soll auch das Schenken von Blumen üblich gewesen sein. Außerdem sollen Pärchen als Verlobte einander zugelost worden sein. Bei einer anderen Variante sollte ein Mädchen denjenigen heiraten, der ihr am Morgen des 14. Februar als erster über den Weg läuft (sofern dieser unverheiratet ist).  Das um seine Etablierung bemühte Christentum vereinnahmte quasi die heidnischen Bräuche, in dem es diese dem "Heiligen St. Valentin" zuschrieb und den 14. Februar - den Tag seiner Hinrichtung - zum Valentinstag erkor. Selbst im Kirchenlexikon wird diese Variante bestätigt: "Der Brauch, sich am Valentinstag Blumen zu schenken, geht sehr weit zurück: Im antiken Rom gedachte man am 14. Februar der Göttin Juno, der Schützerin von Ehe und Familie. Den Frauen wurden an diesem Tag Blumen geschenkt.  Ein direkter Bezug des Blumenschenkens zu Valentin von Terni konnte jedoch bis heute nicht aufgedeckt werden. *                                                              


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 *Quelle: Frankfurt-interaktiv.de